PROMOTIONSVORHABEN

Optimierung Statischer Sonnenschutzsysteme für Gebäude unter Berücksichtigung innovativer Simulationsverfahren.
Dipl.-Ing. M.Sc. Architekt Oliver Hans

Fluiddynamische Untersuchungen zur Wirksamkeit nächtlicher Lüftung der sommerlichen Entwärmung von Gebäuden.
Dipl.-Ing. Tjado Voss

ABGESCHLOSSENE  PROMOTIONEN

Klimaneutrale Gebäude – Internationale Konzepte, Umsetzungsstrategien und Bewertungsverfahren für Null- und Plusenergiegebäude

M.Sc. arch Eike Musall promovierte am 15.09.2015

an der Bergischen Universität Wuppertal – Architektur


Die EU fordert für Neubauten ab 2019 (öffentlich) bzw. 2020 (privat) einen national zu definierenden Standard des Niedrigstenergiegebäudes. In Deutschland ist im Rahmen der Energiewende zudem das Ziel des Klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 formuliert. Aufbauend auf der Motivation Energie(kosten), Klimagasemissionen und/oder den Ressourcenverbrauch zu verringern, entstehen weltweit bereits seit vielen Jahren Gebäude mit dem Anspruch an eine ausgeglichene Energiebilanz - sog. Nullenergiegebäude. Die Umsetzung dieser (Ziele durch) Nullenergiegebäude und die in der Praxis genutzten Umsetzungsstrategien und -maßnahmen, die möglichen methodischen Festlegungen innerhalb einer Energiebilanz (Indikatoren, Bewertungsverfahren, Bilanzgrenzen und -rahmen oder mögliche Quantifizierungsgrößen) sowie deren Einfluss auf die Gebäudegestaltung werden im Zuge dieser Arbeit analysiert. Es werden energetische und formale Trends für die typische und typologiespezifische Umsetzung von Nullenergiegebäuden dargestellt.


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Studentisches Wohnen im Passivhaus
Dipl.–Ing. P. Engelmann promovierte am 15.10.2010
an der Bergischen Universität Wuppertal – Architektur

Mit der Anwendung im Studierendenwohnheim findet das vom Wohnungsbau bis zur Produktionshalle umgesetzte Prinzip des Passivhauses in einer weiteren Gebäudetypologie Anwendung. Die Arbeit analysiert mehrere als Passivhaus umgesetzte Studierenden- wohnheime. Gegenstand der Analysen ist, wie sich die Anwendung von passivhaus-typischen Merkmalen, also hochwertiger Wärmeschutz der Gebäudehülle, ventilatorgestützte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und umfangreiche Nutzung interner und solarer Gewinne im Kontext dieser spezifischen Nutzungsstruktur darstellt.

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Vereinfachungen für die energetische Bewertung von Gebäuden
Dipl.–Ing. M. Lichtmeß promovierte am 13.09.2010
an der Bergischen Universität Wuppertal - Architektur

Die energetische Bilanzierung von Nichtwohngebäuden macht in der Regel eine umfangreiche Zonierung der Gebäude und damit verbunden eine zeitaufwändige Ermittlung der Hüllflächen erforderlich. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung und Validierung von Vereinfachungsansätzen, sodass eine konsequente Energieplanung vom Planungsbeginn bis zur Gebäudezertifizierung auch bei komplexen Gebäuden mit vertretbarem Aufwand durchführbar wird.

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Sanierung als zweite Chance - Umsetzung passiver Kühlkonzepte in Bestandsgebäuden
Dipl.–Ing. C. Hoffmann promovierte am 27.04.2007
an der Bergischen Universität Wuppertal - Architektur

Viele der Bürogebäude, die vor 30 bis 40 Jahren gebaut wurden, weisen einen Sanierungsbedarf auf, da sie nicht mehr an heutige Bedürfnisse angepasst sind. Anforderungen aus der Nutzung, wirtschaftliche Erwägungen und Anpassungen an eine Klimaveränderung machen eine Sanierung erforderlich. Bestehen Probleme mit dem sommerlichen Raumklima, so können passive Kühlkonzepte den thermischen Komfort verbessern. Mit Verzicht auf eine aktive Kühlung und Klimatisierung von Gebäuden sind wesentliche Energieeinsparungen erreichbar.

Die Arbeit untersucht die Hypothesen zum einen durch theoretische Grundlagen, zum anderen über Fallstudien und -beispiele. Die Überprüfung durch Fallstudien greift auf die beiden Typologiegebäude sowie auf bereits realisierte Sanierungen aus der Literatur zurück. Zur theoretischen Abklärung werden Themen wie Arbeitsplatzanforderungen, thermischer Komfort und Möglichkeiten seiner Beurteilung, sowie die bauphysikalischen Grundlagen erörtert. Dies geschieht aus zwei Perspektiven: zum einen aus der übergeordneten Sicht der allgemeinen Anforderungen, zum anderen mit Bezug auf die speziellen Belange der Sanierung. Neben der wissenschaftlichen Literatur knüpft die Arbeit dabei an Erkenntnisse, die bei den Demonstrationsprojekten des BMWI Förderkonzeptes „Energieoptimiertes Bauen“ (EnOB) hinsichtlich der passiven Kühlung gewonnen wurden, an und überprüft die Übertragbarkeit und Anwendbarkeit auf die Gebäudesanierung.

Anhand einer Gebäudetypologie wird geklärt, unter welchen Voraussetzungen eine Sanierung mit Maßnahmen der passiven Kühlung sinnvoll und erfolgversprechend ist. Kriterien zur Beurteilung des Gebäudepotentials für die passive Kühlung lassen
sich auf zwei Ebenen identifizieren:
- gebäudeunabhängige Faktoren, die entweder auf das Gebäude einwirken (Klima) oder mit der Gebäudenutzung (Kleiderordnung) im Zusammenhang stehen, aber nicht vom Gebäude oder seiner Gestalt herrühren.
- gebäudebezogene Größen (Bauweise, innere Aufteilung).

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Vereinfachungen für die energetische Bewertung von Gebäuden, Dr.–Ing. M. Lichtmeß

Sanierung als zweite Chance - Umsetzung passiver Kühlkon- zepte in Bestandsgebäuden, Dr.–Ing. C. Hoffmann

zuletzt bearbeitet am: 31.05.2017